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Die Platzierungsmöglichkeiten einer Bastion in eine Firewall-Architektur wurden
bereits in Kapitel 2 beschrieben. Am Ungefährlichsten sind solche Architekturen,
bei denen der Bastion-Host an einem separaten Netz angeschlossen ist, in dem
keine vertraulichen Daten übermittelt werden. Konstruktionen mit der Bastion
innen mit Ethernet- und Tokenring-Netzadapter sind nur begrenzt sicher, da alle
beteiligten Stationen verschickte Pakete belauschen können. Da aber immer damit
gerechnet werden sollte, dass eine Bastion durch einen Angreifer überwunden
wird, bleibt kein anderer Weg als die Bastion nicht in das interne Netz, sondern in
ein zusätzliches Grenznetz einzubinden. Nur so kann der interne Daten verkehr vor
unbefugtem Abhören geschützt werden.
3.2 Auswahl der Dienste, Benutzerzugänge
Im Allgemeinen stellt ein Bastion-Host alle Dienste bereit, die für den
Internetzugang benötigt werden oder im Internet zur Verfügung gestellt werden
sollen. Dies sind Dienst für die eine Sicherung durch einen Paketfilter nicht
ausreicht. Abbildung 4 zeigt einen typischen Aufbau.
Grundsätzlich werden Dienste bezüglich des Angebots einer Bastion in vier
Gruppen eingeteilt:
Sichere Dienste
Unsichere Dienste, die abgesichert werden können
Unsichere Dienste, die abgesichert nicht werden können
Dienste, die nicht oder ohne Internet benutzt werden.
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