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Abbildung 4: Dienste eines Bastion-Hosts
Unsichere Dienste, die nicht abgesichert werden können sowie Dienste, die keine
Internetverbindung benötigen, müssen auf dem Bastion-Host deaktiviert werden,
um unnötige Risiken zu vermeiden. Grundsätzlich gilt bei der Auswahl der
Dienste der Grundsatz, sorgfältig zu überlegen, was gebraucht wird und nur die
absolut notwendigen Dienste zur Verfügung zu stellen. Jeder weitere Dienst bietet
eine neue Angriffsfläche. Abhängig von der Firewall-Konstruktion können sichere
Dienste über einen Paketfilter oder auf dem Bastion-Host angeboten werden.
Normalerweise unsichere Dienste, die abgesichert werden können, sind
prädestiniert für die Bereitstellung über einen Bastion-Host. Gängige Dienste, die
eine Bastion zur Verfügung stellt, sind SMTP (Simple Mail Transfer Protocol),
FTP (File Transfer Protocol), HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) und DNS
(Domain Name System).
Als nächstes ist über die Anzahl der zu installierenden Bastionen zu entscheiden.
Idealerweise existiert für jeden Dienst ein eigener Host. Auf diese Weise kann ein
größtmögliches Maß an Sicherheit gewährleistet werden. In der Praxis ist diese
Lösung aber aus Kosten- und Administrationsgründen nicht umsetzbar. Deshalb
muss überlegt werden, welche Dienste sinnvoll auf einem Rechner
zusammengefasst werden können. Gruppiert werden kann nach Wichtigkeit,
Benutzer, Zugriffsberechtigung oder Sicherheit der Dienste.
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