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Um das Verhalten eines Bastion-Hosts im Einsatz stabil und vorhersagbar zu
machen, sollte die Anzahl der Benutzerzugänge für die Bastion auf ein Minimum
reduziert werden. Ein Benutzerzugang, der oft wiederverwendbare Passwörter
beinhaltet, birgt ein hohes Risiko für den Firewall. Abgesehen davon, dass
Passwörter geknackt werden können, kann ein Benutzer durch unbedachtes und
unberechenbares Verhalten Sicherheitsprobleme verursachen. Aus diesem Grund
ist es am einfachsten, alle Benutzerzugänge mit Ausnahme von wenigen
sorgfältig verwalteten Administratorenzugängen zu deaktivieren.
Um Zugriffe auf bestimmte Netzwerkdienste gezielt einschränken zu können,
kann ein TCP-Wrapper benutzt werden[Kle01]. Mit Hilfe dessen lassen sich
sämtliche Verbindungsanfragen überwachen und aufzeichnen.
Client
Inetd
Zugriffsregel
TCP-
Wrapper
Syslog-Files
Netzwerkdienst
Server
Abbildung 5: Funktionsweise des TCP-Wrappers
Der TCP-Wrapper wird zwischen dem Superserver initd und den zu aktivierenden
Netzwerkdiensten zwischengeschaltet. Der Wrapper überprüft, ob der Benutzer
zum Kreis der Berechtigten gehört, bevor er die jeweiligen Prozesse startet. Wer
eine Verbindung aufbauen darf und wer nicht ist in den beiden
Konfigurationsdateien etc/hosts.allow und etc/hosts.deny bzgl. der
jeweiligen Dienste festgelegt. in.smtpd: ALL bedeutet z. B. als Eintrag in
etc/hosts.allow, dass jeder Mails schreiben darf.
3.3 Inbetriebnahme und Betrieb
Im Folgenden wird das Vorgehen zur Konfiguration einer Bastion beschrieben.
Wichtig ist, dass der Rechner bis zum letzten Schritt noch nicht mit dem Internet
verbunden ist, um unbefugten Zugang in der Installationsphase zu verhindern. Um
den Konfigurationsvorgang im Notfall wiederholbar zu machen, sollten alle
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