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Schritte sorgfältig dokumentiert werden. In diesem Zusammenhang ist es auch
sinnvoll, jegliche benötigte Software, Quellcodes und Bücher festzuhalten und zu
sichern. Die einzelnen Phasen der Konfiguration sind Abbildung 6 zu entnehmen.
Absichern des Rechners
Konfiguration
Sicherheitprüfung
Installieren von Diensten
Deaktivieren von nicht
benötigten Dienste
Anschluss ans Netzwerk
Abbildung 6: Schritte beim Einrichten eines Bastion-Hosts
Das Absichern des Rechners beinhaltet die Installation eines Betriebssystems, die
Behebung bekannter Systemfehler und das Schützen von Systemprotokollen.
Bezüglich der Installation eines Betriebssystems wird eine Minimalversion
empfohlen, d.h. so wenige Komponenten wie möglich. Es ist einfacher, im
Nachhinein fehlende Funktionalitäten zu ergänzen, als überflüssige restlos zu
deinstallieren. Mit Hilfe von Listen über bekannte Fehler des Betriebssystems
vom Hersteller oder von Newsgroups können einige Unzulänglichkeiten behoben
werden. Systemprotokolle dienen zu Feststellung darüber, ob ein Bastion-Host
sich wie gewünscht verhält und gibt Aufschluss über versuchte Angriffe. Da sie
eine sehr wichtige Informationsquelle darstellen, sollten sie sorgfältig geschützt
und regelmäßig überprüft werden. Systemprotokolle sind außerhalb der Bastion
zu speichern und gegen Manipulationen zu schützen.
Bei der Deaktivierung von Diensten, sollte alles abgeschaltet werden, was nicht
gebracht wird oder unbekannt ist. Dabei muss sichergestellt werden, dass durch
die Deaktivierung eines kritischen Dienstes die Grundfunktionalitäten, wie z.B.
Hochfahren des Computers, nicht beeinträchtigt werden. Bevor ein Dienst
gelöscht oder geändert wird, sollte zunächst eine Kopie der Originalversion für
spätere Zwecke erstellt werden. Um Fehlermeldungen zu vermeiden, sollte darauf
geachtet werden, dass Dienste, die in Abhängigkeit zueinander stehen, immer
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