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werden[5].
Diese Meldungen
sind
mit Herkunfts-
und
Prioritätsinformationen versehen.
Prioritäten sind z.B. info, warning,
err, crit,
alert und
emerg. Zeilen der Datei bestehen
aus zwei Teilen. Auf der
linken Seite, steht eine Besc
hreibung der Nachricht. Der
zweite Teil gibt an, was
mit diesen ausgewählten
Meldungen passieren soll. An dieser Stell
findet man meistens
einen Dateinamen. In die dazugehörige
Datei werden dann die
vorgekommenen Meldungen
geschrieben. Als Zieladressen sind
nicht nur Dateinamen
erlaubt, sondern auch Netzwerkaddressen und Benutzernamen.
Im letzen
Fall werden die Meldungen auf die Konsolen der entsprechenden Benutzer
geschrieben. Oft wird als
einzigen Benutzernamen root verwendet,
damit ein eventuell
angemeldeter Administrator wichtige Meldungen
sofort auf sein Terminal
bekommt. Beispiele
für syslog: #
Protokolliert alles (bis auf mail) der Priorität info oder höh er
und #
speichert es in der Datei /var/log/messages *.info;mail.none
/var/log/messages
# Schreibt alle
mail-Protokollmeldungen in die Datei /var/log/maillog
mail.debug /var/mail/maillog
4.2
Nicht benötigte Dienste deaktivieren
Da jeder auf dem Bastion-Host angebotene
Dienst Bugs oder Konfigurationsfehler enthalten
kann, die zu Sicherheitsproblemen führen kann, sollten nicht benötigte
Dienste deaktiviert
werden. Auf
UNIX-Systemen werden Dienste, die unbegrenzt laufen sollen,
meistens durch Einträge
in den Systemdateien /etc/rc* gestartet. DNS oder SMTP
gehören zu solchen
Diensten. Dienste, die nur bei Bedarf laufen sollen, werden vom inetd-
Server gestartet. Der inetd-Server
wartet, bis ein Dienst, der in der Datei /etc/inetd.conf
festgelegt ist, benötigt wird und startet den benötigten Server. Zu
solchen Diensten
zählen FTP oder Telnet. Dienste deaktiviert man, indem man die
entsprechenden Zeilen in diesen Dateien
durch # auskommentiert. Stellt man nach
dem Booten fest, dass der Rechner auch ohne die deaktivierten Dienste
einwandfrei funktioniert, kann man
die Programmdateien überflüssiger Dienste löschen,
damit sie von anderen nicht mehr aktiviert werden können. Abbildung 7
zeigt einen Ausschnitt aus der Datei
/etc/inetd.conf. Im Einzelnen bedeuten:
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