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Ferner garantiert der Router, dass nur der Bastion-Host nach außen sichtbar ist.
Auf dem Bastion-Host laufen die verschiedenen Proxy-Dienste [3].
Abbildung 1 : Paketfilterung mit Bastion innerhalb des Netzwerks
Bei diesem Konzept wird das Risiko auf den Firewall konzentriert [2]. Vom
Internet aus sind nur der Router und die Bastion erreichbar und somit auch nur
angreifbar. Vorteil dieser Konfiguration ist, dass der Router leichter zu schützen
ist, da auf ihm eine geringere Anzahl von Diensten läuft als auf dem Bastion-Host.
Außerdem ist das System gegenüber Gateways leicht erweiterbar, d.h. bei
Engpässen können weitere Bastionen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit
installiert werden. Nachteilig wirkt sich aus, dass einem Einbrecher, der in den
Bastion-Host eingedrungen ist, Zugriff auf das gesamte interne Netz hat. Darüber
hinaus entgehen dem Bastion-Host Manipulationsversuche des Routers von
außen, da der Angreifer nicht über die Bastion muss. Gegen Angriffe aus dem
internen Netz, bzw. Versuche zur Umgehung der Bastion von innen, bietet diese
Architektur wenig Schutz.
2.1.2 Bastion mitte
Bei einer Positionierung der Bastion in der Mitte einsteht ein zusätzliches Netz,
ein sogenanntes Grenznetz, das den gesamten Firewall um eine Schutzschicht
erweitert. Das interne Netz, in das der Bastion-Host integriert ist, wird durch einen
oder zwei Router abgeschottet. Der äußerere Router schützt das Grenznetz vor
dem externen Netz, der zweite interne Router bietet dem internen Netz Schutz vor
dem Grenznetz. Es ist in diesem Zusammenhang auch möglich, beide Router zu
einem einzigen Router zusammenzufassen, solange die Leistungsfähigkeit und
Flexibilität ausreicht [ZCC01].
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