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Abbildung 2 : Architektur mit zusätzlichem Grenznetz
Abbildung 2 veranschaulicht einen Firewall mit Grenznetz. Diese Konstruktion
bietet eine höhere Sicherheit, da ein Angreifer nicht nur den Bastion-Host,
sondern auch zwei Router überwinden muss, um ins interne Netz zu gelangen.
Nach einem erfolgreichen Eindringen in das Grenznetz, ist kein Abhören der
internen Kommunikation möglich. Der Bastion-Host ist im Grenznetz
Anlaufstelle für ankommende Electronic-Mail-Nachrichten, eingehende anonyme
FTP-Verbindungen (File Transfer Protocol) oder DNS-Anfragen (Domain Name
System). Eine Aufteilung [3] der verschiedenen Dienste auf mehrere Rechner
(z.B. SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)und DNS auf einem Host und FTP
und WWW auf einem anderen) erhöht den Datendurchsatz. Der Bastion-Host
kann eine direkte Verbindung von innen nach außen zulassen oder aber die
Verbindung mittels Proxy-Diensten abwickeln.
2.1.3 Bastion außen
Auf Grund der fehlenden Audit-Möglichkeit bei vielen kommerziellen Routern,
ist die Firewall-Konstruktion mit der Bastion außen, d.h. eigentlich mit direkter
Verbindung zum externen Netz, entstanden. Die Verbindung ist nur eigentlich
direkt, da die Installation des Bastion-Host vor dem Router für die Paketfilterung
nur möglich ist, wenn ein zweiter Router angeschlossen wird. Dieser äußere
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