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6 Router
kann dabei keine Sicherheit gewährleisten, da an dieser Stelle kaum eine
Filterung stattfindet.
Somit darf die Sicherheit eines Systems nicht
auf den äußeren
Router abgestellt werden. Das Prinzip dieses
Firewalls ist es, auf den
Filter der nicht zu schützenden
äußeren Bastion zu verzichten und die jetzt stärker
gefährdete Bastion mit höherem
Aufwand gegen Angriffe zu schützen. Auf diese Weise
können aber Angriffe auf den Firewall, die versuchen den äußeren
Router zu manipulieren,
erkannt werden. Darüber hinaus ist es jetzt einem Administrator
möglich, Versuche, die Bastion
anzugreifen, festzustellen, da solche Pakete nicht mehr
vorher herausgefiltert werden. Bei einer Installation
der Bastion vor dem Router,
kann dieser Host dazu benutzt werden, Auditdaten zu Angriffen aus dem
Internet zu sammeln.
Abbildung
3: Firewall mit äußerer Bastion
Die Konfiguration
eines Firewalls mit äußerer Bastion ergibt
eine sehr sichere Schutzvorrichtung. Durch
die erweiterten Auditfunktionen
sowie
die Abwehrmaßnahmen
erhält der Administrator einen sehr guten Überblick über die
Sicherheit sowie detaillierte
Daten zu eventuell stattfindenden Angriffen. Die
Kosten dieser
Lösung sind allerdings auch höher als bei den anderen Lösungen,
da neben der
Bastion ein zusätzlicher Router benötigt wird. Auch der Aufwand für
die Konfigurierung
der Bastion und die während
des Betriebs notwendige
Überwachung sollte nicht unterschätzt
werden [4]. 3
Einsatz eines Bastion-Hosts In
einer Firewall-Konstruktion benötigt der Bastion-Host den intensivsten Schutz,
da seine
Existenz im Internet bekannt ist
und er damit eine potenzielle
Angriffsfläche
bildet. Aus diesem Grund müssen bei Aufbau
und Betrieb einer Firewall
die Sicherheitsvorkehrungen auf den Bastion-Host konzentriert werden.
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